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Abstimmung: ÖRR-Ausgaben begrenzen?
📅 28.09.2023 👁️ 30

Abstimmung: ÖRR-Ausgaben begrenzen?

Sollen die Gehaltszahlungen und weitere Ausgaben des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks (ÖRR) begrenzt werden?

Die Kosten im ÖRR scheinen maßlos und unkontrolliert. WDR-Intendant Tom Buhrow kassiert z.B. jährlich über 400.000 € – und damit mehr als der Bundeskanzler. Auch die Inhalte, die nicht von Festangestellten des ÖRR, sondern von unabhängigen Firmen erstellt werden, sprengen jeden Kostenrahmen, wie die jüngst veröffentlichten Zahlungen an Maischberger und Co. beweisen.

Erschwerend hinzu kommt noch, dass die Kerntätigkeit "Nachrichten" in den Etats des ÖRR inzwischen eine untergeordnete Rolle spielt. So benötigt z.B. das ZDF nur ca. 55 Millionen Euro für Nachrichten. Und das bei rund 2,3 Milliarden Euro, die zur Verfügung stehen

Hier ist Transparenz und eine wirtschaftlich sinnvolle Begrenzung durch ein unabhängiges Kremium zu fordern.

Gegner einer solchen Begrenzung verweisen auf die hohe Verantwortung der Intendanten und sonstiger Angestellter. Weiter wird darauf verwiesen, dass unabhängige Produktionsfirmen und Sportangebote nun mal einen durch den Markt vorgegebenen Preis hätten.

Befürworter einer transparenten Begrenzung verweisen auf einen an Selbstbedienung grenzenden Kostenapparat, der tief in politische Einflussnahme verwurzelt ist. Weiter sieht man die ausufernden Kosten jenseits der Nachrichtensparte kritisch.